Konflikt mit Teheran
Sanktionsdrohung: US-Finanzministerium warnt vor jeder Art von Zahlung an Iran für Passage durch Straße von Hormus

Das US-Finanzministerium warnt Reedereien weltweit vor jeder Art von Zahlung an das iranische Regime für eine sichere Passage durch die Straße von Hormus.

    Blick auf das Display in Landkarten-Optik. Die Schiffe sind als längliche Dreiecke in verschiedenen Farben dargestellt.
    Die USA drohen Reedereien, den Iran für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus bezahlen, mit Sanktionen. (dpa / M.i.S. / Bernd Feil)
    Wer das missachte, müsse mit Sanktionen rechnen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Reedereien sollten nicht nur von Geldzahlungen absehen, sondern auch vom Transfer digitaler Vermögenswerte, von informellen Tauschgeschäften oder Spenden sowie von Zahlungen an iranische Botschaften. Präsident Trump hat mögliche Mautgeschäfte mit dem Iran bereits mehrfach kritisiert und als Grund für die US-Blockade iranischer Häfen angeführt.
    Hintergund ist der Konflikt zwischen den USA und der Islamischen Republik um die Kontrolle der Straße von Hormus. Der Iran blockiert den Verkehr durch die Meerenge seinerseits seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe Ende Februar. Die USA blockieren die Zufahrt von und zu iranischen Häfen seit Mitte April.
    Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.