
Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt - DLR - mitteilte, gingen seit 2017 bis zum vergangenen Jahr mehr als 900.000 Hektar Wald verloren. Das entspricht rund 8,5 Prozent der gesamten deutschen Waldfläche. Allerdings wird bei der Erfassung ein möglicher Wiederbewuchs nicht berücksichtigt, da Jungpflanzen während des siebenjährigen Beobachtungszeitraums zu klein waren, um sie per Satellit zu erkennen.
Besonders stark betroffen vom Waldverlust sind den Daten zufolge der Harz, Südwestfalen, der Südosten von Thüringen und die Grenzregion von Sachsen zu Tschechien. Das DLR machte vor allem Umwelteinflüsse wie Hitze, Dürre und Stürme sowie Schädlingsbefall für das Baumsterben verantwortlich.
Diese Nachricht wurde am 23.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
