
Einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom zufolge stieg der Schaden im vergangenen Jahr um 24 Milliarden auf mehr als 200 Milliarden Euro. Die Zahl der erfassten Straftaten erhöhte sich laut dem Bundeskriminalamt leicht um 0,2 Prozent auf rund 334.000 Fälle. Als Hauptursachen werden im vorgestellten "Bundeslagebild Cybercrime" der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie staatlich gesteuerte Angriffe genannt.
Dem Bericht zufolge werden fast zwei Drittel der Delikte aus dem Ausland begangen oder der Aufenthaltsort der Täter ist unbekannt. Die Aufklärungsquote bei den sogenannten Auslandstaten liegt demnach bei lediglich zwei Prozent. Bei den Fällen im Inland sei hingegen fast jeder dritte Fall aufgeklärt worden.
Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
