
Bei dem Beschuss wurde vor allem die Hauptkirche des Höhlenklosters schwer beschädigt. Nach Angaben des österreichischen Senders ORF könnten die Reparaturarbeiten schon im kommenden Jahr abgeschlossen werden - Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Finanzierung.
Wiege des ostslawischen orthodoxen Christentums
Aus dem ukrainischen Kulturministerium hieß es, eine provisorische Abdeckung der zum Komplex gehörenden, schwer beschädigten Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale sei bereits fast fertig. Es sei vorgesehen, die Anlage schrittweise auch wieder für Besucher und Gläubige zu öffnen.
Das 1051 gegründete Höhlenkloster in Kiew gilt als Wiege des ostslawischen orthodoxen Christentums und als Wahrzeichen der Stadt Kiew. Es steht seit 1990 auf der Welterbe-Liste der Unesco.
Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
