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StartseiteSport am Wochenende"Schäden durch Doping sind medizinisch begründbar"07.08.2011

"Schäden durch Doping sind medizinisch begründbar"

In die Diskussion um eine Dopingopfer-Rente ist neue Bewegung gekommen

Der Heidelberger Rechtsanwalt Michael Lehner vertritt DDR-Dopingopfer in ihrem Kampf um finanziellen Ausgleich für erlittene Gesundheitsschäden. "Die Materie ist schwierig" sagt er und glaubt nicht an eine bewusste Prozessverschleppung durch die zuständigen Sozialgerichte. Allein vier aktuelle Verfahren sind anhängig.

Michael Lehner im Gespräch mit Herbert Fischer-Solms

Der Kopf des DDR-Doping-Systems: Manfred Ewald (l.) 1977 auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main mit Willi Weyer, einem westdeutschen Sportfunktionär. (AP)
Der Kopf des DDR-Doping-Systems: Manfred Ewald (l.) 1977 auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main mit Willi Weyer, einem westdeutschen Sportfunktionär. (AP)

Der Jurist befürwortet eine Lösung nach Vorbild des Dopingopfer-Entschädigungsgesetzes: "Der Zusammenhang ist medizinisch begründbar; es hat eine Vergabe von Dopingmitteln stattgefunden, und dadurch sind gesundheitliche Schäden aufgetreten". Wenn man nach dieser Kausalität vorgehe, "dann braucht man auch kein neues Gesetz erlassen".

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 7. Februar 2012 als Audio-on-demand abrufen.

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