
Die europäischen Regierungen sollten aufhören, mit der Führung in Teheran zu verhandeln, sagte Pahlavi vor der Bundespressekonferenz. Es dürfe nichts legitimiert werden, das den Staatsapparat an der Macht halte.
Der 65-Jährige kritisierte die Bundesregierung dafür, ihn nicht zu Gesprächen zu empfangen und warf ihr vor, sich von Teheran erpressen zu lassen. Regierungssprecher Kornelius hatte gesagt, Pahlavi als Privatmann werde nicht empfangen. Es sind jedoch Gespräche mit Abgeordneten mehrerer Fraktionen geplant, unter anderem mit dem Vorsitzenden des Außenausschusses, Laschet. Der im US-Exil lebende Pahlavi ist innerhalb der iranischen Opposition umstritten. Wie viel Rückhalt er im Land tatsächlich hat, ist unklar.
In Berlin findet anlässlich Pahlavis Besuchs eine Demonstration von Unterstützern statt. Die Polizei erwartet im Laufe des Nachmittags mehrere tausend Teilnehmer. Auf der Demonstration wird ein Sturz des iranischen Regimes gefordert und es werden Fahnen der iranischen Monarchie geschwenkt, die 1979 gestürzt worden war.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
