Iran-Krieg
Schah-Sohn Reza Pahlavi: "Für uns war das kein Regimewechsel"

Der Sohn des letzten Schahs, Pahlavi, hat Äußerungen von US-Präsident Trump zurückgewiesen, wonach es im Iran bereits zu einem Regimewechsel gekommen sei.

    Das Foto zeigt Reza Pahlavi, Sohn des letzten iranischen Schahs.
    Reza Pahlavi, Sohn des letzten iranischen Schahs (AFP/OLIVIER DOULIERY)
    Die Iraner müssten sich noch immer von ihren religiösen Herrschern befreien, sagte Pahlavi dem französischen Sender LCI. Er habe aber keine Zweifel, dass das iranische Volk dies schaffen werde. Die Islamische Republik habe keine Überlebenschance und werde durch die Hände der Menschen fallen. Trump hatte dem Iran einen "Regimewechsel" attestiert und erklärt, man habe es in dem Land jetzt - Zitat - "mit anderen Leuten zu tun". Pahlavi widersprach dem. Lediglich der oberste Führer Chamenei sei durch seinen Sohn ersetzt worden.
    Teile der iranischen Opposition unterstützen Pahlavi und sehen ihn als Teil einer neuen Regierung. Andere kritisieren ihn vor allem wegen seiner Nähe zu Israel.
    Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.