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Schalttag

Der Februar ist der kürzeste aller Monate. Er ist auch der einzige, dessen Länge sich verändert. Heute ist der Tag, an dem das geschieht - der Schalttag. Er hält den Kalender in Einklang mit den Jahreszeiten.

Von Damond Benningfield |
    Der moderne Kalender geht auf das alte Ägypten zurück. Dort kannte man 12 Monate mit jeweils 30 Tagen. Fünf Tage fügte man am Ende des Jahres hinzu, um 365 Tage zu bekommen.

    Später übernahmen die Römer diesen Kalender. Das wurde jedoch ein ziemliches Durcheinander. Die Monate hatten verschiedene Längen, Schalttage oder -monate wurden willkürlich hinzugefügt. Und selbst dann stimmte er nicht mit den Jahreszeiten überein.

    46 v. Chr. änderte Julius Caesar diese Situation. Er reformierte den römischen Kalender. Der neue hatte 12 Monate mit insgesamt 365 Tagen. Doch braucht die Erde etwa sechs Stunden mehr, um einmal um die Sonne zu wandern. Deshalb fügte man alle Jahre, die durch 4 teilbar waren, einen extra Tag hinzu. Ein solches Jahr ist 2008.

    Im Laufe der Zeit stimmte aber auch dieser Kalender nicht mehr exakt mit den Jahreszeiten überein. So ordnete Papst Gregor XIII. 1582 eine weitere Veränderung an. Er ließ in allen Jahren, die durch hundert teilbar waren, den Schalttag ausfallen, mit Ausnahme der Jahre, die durch 400 teilbar sind. Dieser neue Kalender, den wir noch heute nutzen, ist so genau, dass er erst in mehreren tausend Jahren von den exakten Jahreszeiten abweichen würde.