
Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, ging dem Tod Rifaat al-Assads eine einwöchige Grippe voraus. Während der Herrschaft seines Bruders war er Chef einer Eliteeinheit der Armee. In dieser Funktion zeichnete er maßgeblich für das Massaker von Hama 1982 verantwortlich. Bei der Niederschlagung eines Aufstands von Muslimbrüdern gegen die Assad-Diktatur wurden damals Schätzungen zufolge bis zu 40.000 Menschen getötet. Die Schweizer Staatsanwaltschaft beschuldigte Rifaat al-Assad unter anderem des Mords und der Folter. Sein Vorgehen brachte ihm den Beinamen "Schlächter von Hama" ein.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
