Haushaltsperre für Ministerium
Schlangen an US-Flughäfen: Mittel für Sicherheitsmitarbeiter bleiben blockiert

Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf abgelehnt, der die Finanzierung des Sicherheitspersonals an Flughäfen sicherstellen sollte.

    Viele Menschen stehen an der Sicherheitskontrolle im Flughafen JFK in New York.
    Bei vielen Sicherheitskontrollen an Flughäfen in den USA gibt es lange Wartezeiten. (IMAGO / ZUMA Press / IMAGO / Edna Leshowitz)
    Damit dürfte es an amerikanischen Flughäfen weiterhin zu langen Wartezeiten kommen. Zehntausende Sicherheitsmitarbeiter, die dem Heimatschutzministerium unterstehen, werden wegen einer Haushaltssperre derzeit nicht bezahlt. Viele haben sich krank gemeldet, um eine andere Arbeit annehmen zu können.
    Hintergrund der Blockade ist das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis und anderen Städten. Die Demokraten verlangen deshalb weitreichende Reformen und unterbinden die Finanzierung des Ministeriums. Ein Kompromissvorschlag des US-Senats sah vor, dass die Flugsicherheitsbehörde von der Haushaltssperre zunächst ausgenommen wird. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, der Republikaner Johnson, nannte die Vorlage jedoch nicht akzeptabel. Präsident Trump hatte zuletzt eine Notfinanzierung angekündigt - woher die Mittel kommen sollen, ist allerdings unklar. 
    Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.