
Die Vorsitzende der sogenannten Wirtschaftsweisen, Schnitzer, sprach mit Blick auf den angekündigten Tankrabatt von der -Zitat- schlechtesten aller bisher diskutierten Optionen. Schnitzer sagte dem "Handelsblatt", das sei eine Hilfe mit der Gießkanne. Eine gezielte Unterstützung der wirklich Bedürftigen wäre die bessere Entscheidung gewesen. Der Präsident des Ifo-Instituts, Fuest, kritisierte, die Entlastung setze das falsche Preissignal und reduziere Anreize, Benzin zu sparen. Aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Fratzscher, birgt die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel die Gefahr, dass ein erheblicher Teil nicht bei den Verbrauchern ankommt, sondern bei den Ölkonzernen landet. Bundeskanzler Merz hatte dagegen die Erwartung geäußert, dass die Mineralölwirtschaft die Entlastung komplett weitergibt. Die Spitzen von CDU, CSU und SPD hatten vereinbart, die Energiesteuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um rund 17 Cent pro Liter zu senken.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
