
Der CDU-Politiker sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, wenn nicht eingegriffen werde, führe das - Zitat - "die Gesellschaft in den Abgrund". Günther verwies darauf, dass man in Sozialen Medien unter anderem Gewaltdarstellungen und verzerrten Schönheitsbildern ausgesetzt sei. Der Staat habe bei Jüngeren erhebliche Schäden mitzuverantworten, weil er seiner Schutzfunktion bisher nicht nachgekommen sei. Ein Verbot müsse deswegen schnell umgesetzt werden, betonte Günther.
Die CDU hatte auf ihrem Bundesparteitag im Februar beschlossen, sich für ein Mindestalter von 14 Jahren für den Zugang zu Social-Media-Plattformen einzusetzen. Kritiker wie das Deutsche Kinderhelfswerk lehnen ein solches Verbot ab, weil es die digitale Teilhabe von Kindern einschränke.
Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
