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Tarifverhandlungen gescheitert
Schlichtung soll Konflikt zwischen Bund, Kommunen und Gewerkschaften beilegen

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind auch in dritter Runde ergebnislos verlaufen.

30.03.2023
    Ein Luftballon mit dem Logo von Verdi schwebt bei einer Kundgebung zum Warnstreik der Gewerkschaften GEW und Verdi im öffentlichen Dienst in der Luft
    Drei Tage nur heiße Luft in der dritten Verhandlungsrunde des Tarifkonflikts? Es gab jedenfalls kein Ergebnis. (picture alliance/ dpa/ Monika Skolimowska)
    Arbeitgeber und Gewerkschaften konnten sich nicht auf einen Kompromiss einigen. Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Landsberg, sagte im Deutschlandfunk, er hoffe nun auf einen Erfolg im Schlichtungsverfahren. Der Spielraum für eine Einigung sei aber aus seiner Sicht nicht allzu groß. Eigentlich sei die Schmerzgrenze mit dem letzten Angebot schon überschritten gewesen. Der Chef des Deutschen Beamtenbundes, Silberbach, hatte zuvor erklärt, die Arbeitgeber respektierten die Sorgen und Nöte ihrer Beschäftigten nicht. Landsberg nannte das, so wörtlich, übertrieben und unfair.
    Verdi und der Beamtenbund fordern für die 2,5 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen eine Entgelterhöhung um 10,5 Prozent, monatlich jedoch mindestens 500 Euro mehr. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. Die Arbeitgeber hatten zuletzt acht Prozent mehr Einkommen und einen Mindestbetrag von 300 Euro sowie eine Einmalzahlung von 3.000 Euro angeboten.
    Diese Nachricht wurde am 30.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.