
Ende Februar sei wahrscheinlich das saisonale Minimum der von Meereis bedeckten Fläche rund um den Südpol erreicht worden, mit 2,58 Millionen Quadratkilometern. Jetzt baue sich das Eis wie üblich für diese Jahreszeit langsam wieder auf. Dass die Schmelze in dieser Saison weniger stark war, begründen die Fachleute unter anderem mit starken Winden im Januar und Februar. Generell wird das Meereis in der Antarktis jedoch seit etwa zehn Jahren immer weniger.
Meereis ist gefrorenes Meereswasser, das auf der Oberfläche treibt. Der Rückgang des Meereises hat Auswirkungen auf das Wetter, die Ökosysteme und die Menschheit. Während Schnee und Eis das Sonnenlicht reflektieren, wird es von der dunklen Meeresoberfläche absorbiert, was die Erderwärmung antreibt.
Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
