Petersberger Klimadialog beginnt
Umweltminister Schneider sieht aktuelle Lage als Chance für den Klimaschutz

In Berlin hat der 17. Petersberger Klimadialog begonnen. Dabei treffen sich Minister von mehr als 30 Staaten sowie hochrangige Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Finanzsektor und Wirtschaft zusammen.

    Mehrere Ölbohrtürme stehen in einer trockenen Gegend in den USA. Die metallenen Pumpanlagen mit ihren markanten Hebelarmen fördern Öl aus dem Boden.
    Thema bei der Konferenz dürfte auch der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen werden. (picture alliance / AA / Tayfun Coskun)
    Das Treffen dient unter anderem der Vorbereitung der UNO-Weltklimakonferenz, die Ende des Jahres in der Türkei stattfindet. Ein Thema dürfte auch der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen werden. Bemühungen um einen Fahrplan dazu waren bei der letzten Weltklimakonferenz in Brasilien in Stocken geraten. Die Versorgungsengpässe bei Öl und Gas durch den Iran-Krieg haben jedoch die Debatte wieder angefacht, wie die Abhängigkeit davon verringert werden könnte.

    Aktuell schwierige Lage als Chance

    Bundesumweltminister Schneider, der die zweitägige Konferenz eröffnen wird, hat dazu aufgerufen, die aktuelle Lage als Chance für den Klimaschutz zu begreifen. Der SPD-Politiker sagte, die Klimapolitik liefere Lösungen, damit die nächste fossile Energiekrise weniger weh tue. Man müsse unabhängiger von teurem und unsicherem Öl und Gas werden. Längst gebe es mit erneuerbaren Energien, Elektromobilität und Wärmepumpen gute Gegenmittel.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.