
Diese wird zweimal jährlich veröffentlicht und gilt als Rangliste der leistungsstärksten bekannten Supercomputer weltweit. Die neue Ausgabe wurde jetzt bei der Supercomputing-Konferenz ISC in Hamburg vorgestellt.
Zwei Trillionen Operationen pro Sekunde
Geordnet werden die Systeme nach dem Ergebnis in einem einheitlichen Leistungstest. LineShine erreichte nach Angaben der Tester 2,198 Exaflops. Das bedeutet vereinfacht: Der Rechner schaffte mehr als zwei Trillionen Rechenoperationen pro Sekunde. El Capitan am Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien kam auf "nur" 1,809 Exaflops.
Auf den weiteren Plätzen folgen in der neuen Liste die Computersysteme Frontier und Aurora aus den USA gefolgt vom Jupiter Booster des Forschungszentrums Jülich in Deutschland.
Supercomputer werden unter anderem für Klimamodelle, Materialforschung, Industrieanwendungen und Künstliche Intelligenz genutzt. Der Spitzenplatz hat deshalb auch symbolische Bedeutung im Technologiewettbewerb zwischen den USA und China, das erstmals seit 2017 wieder die Nase vorn hat.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
