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Vor EU-Sondergipfel
Scholz: Beteiligung der USA an nuklearer Abschreckung nicht aufgeben

Bundeskanzler Scholz hat sich zurückhaltend zu Überlegungen geäußert, mit den französischen Atomwaffen auch andere europäische Länder zu schützen.

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kommt zu einem EU-Gipfel im Gebäude des Europäischen Rates an.
    Bundeskanzler Scholz auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel (Omar Havana/AP/dpa)
    Auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel sagte Scholz, Europa sollte eine Beteiligung der USA an der nuklearen Abschreckung nicht aufgeben. Litauen, Lettland und Polen begrüßten dagegen die Anregung des französischen Präsidenten Macron. Russland sprach von einer Bedrohung.
    Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten über die gemeinsame Verteidigung und die weitere Hilfe für die Ukraine. Zur Debatte steht unter anderem ein Entwurf der Europäischen Kommission zur gemeinsamen Aufrüstung mit einem Volumen von bis zu 800 Milliarden Euro.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj dankte den europäischen Staaten für ihre Unterstützung. Sein Land sei nicht alleine, betonte Selenskyj in Brüssel.
    Diese Nachricht wurde am 06.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.