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Niedersachsen
Scholz dankt Helfern in Flutgebieten

Bei einem Besuch in den niedersächsischen Überschwemmungsgebieten hat Bundeskanzler Scholz den Einsatzhelfern gedankt.

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, M) und Stephan Weil (SPD, Mitte r), Ministerpräsident von Niedersachsen, stehen bei ihrem Besuch im Hochwassergebiet am Zusammenfluss von Weser und Aller an einer überfluteten Straße
    Bundeskanzler Scholz besucht Hochwassergebiet (picture alliance / dpa / Philipp Schulze)
    Er sagte in der Stadt Verden an der Aller, angesichts der Naturkatastrophe sei es wichtig, zusammenzuhalten. Überall geschehe das auch durch Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Bundeswehr. Auch viele Freiwillige täten alles dafür, die Konsequenzen klein zu halten und Menschen und Häuser zu schützen, so Scholz. Das zeige, dass in Deutschland Solidarität existiere. Er versicherte, auch der Bund stehe den betroffenen Ländern und Kommunen zur Seite.
    Zuvor hatte der Kanzler sich per Rundflug mit einem Helikopter einen Eindruck über die Hochwasserlage im Norden Niedersachsens verschafft. Begleitet wurde er dabei von Niedersachsens Ministerpräsident Weil und der Innenministerin des Landes, Behrens.
    Die Hochwasserlage in Niedersachsen ist weiter angespannt. Weil sagte, in den nördlicheren Landesteilen sei der Druck der Wassermassen ungeheuer groß. Mit der Zeit steige das Risiko, dass Dämme brechen könnten. Bislang sei Niedersachsen mit einem blauen Auge davongekommen, sagte der Ministerpräsident.
    Diese Nachricht wurde am 31.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.