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Nach Israels Angriff auf den Iran
Scholz warnt Teheran vor weiterer Eskalation der Lage

Im Auswärtigen Amt in Berlin kommt nach den israelischen Angriffen auf den Iran noch heute der Krisenstab der Bundesregierung zusammen.

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Außenminister Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) steigen aus einem Flugzeug der Flugbereitschaft der Luftwaffe am Flughafen von Goa.
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Außenminister Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) steigen aus einem Flugzeug der Flugbereitschaft der Luftwaffe am Flughafen von Goa. (dpa / Hannes P Albert)
    Das kündigte das Bundesaußenministerium am Mittag an. Zuvor hatte Bundeskanzler Scholz die Führung in Teheran vor einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten gewarnt. Am Rande seines Besuchs in Indien sagte Scholz, die wichtigste Maßnahme sei nun, dass die Vorschläge für einen Waffenstillstand in Gaza und für die Freilassung der dort festgehaltenen Geiseln von allen Parteien angenommen würden. Ähnlich äußerten sich die USA. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Savett, erklärte in Washington, der Iran müsse seine Angriffe auf Israel einstellen. US-Verteidigungsminister Austin bekräftigte zugleich Israels Recht auf Selbstverteidigung. Der britische Premier Starmer rief alle Seiten zur Zurückhaltung auf.
    Diese Nachricht wurde am 26.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.