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Gazastreifen
Scholz will sich für humanitären Zugang einsetzen

Bundeskanzler Scholz will sich für einen humanitären Zugang zum Gazastreifen einsetzen.

    Bundeskanzler Scholz und der jordanische König Abdullah II. stehen jeweils hinter Rednerpulten. Hinter ihnen stehen die EU-, die jordanische und die deutsche Flagge.
    Bundeskanzler Scholz empfängt Jordaniens König Abdullah II. (AP / Markus Schreiber)
    Dies sei notwendig, weil die Menschen von der islamistischen Hamas als menschliche Schutzschilde benutzt würden, sagte Scholz nach einem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. in Berlin. Es müsse darum gehen, das Leid der Zivilbevölkerung zu lindern. Scholz warnte zugleich die Hisbollah-Miliz und den Iran davor, in den Konflikt einzugreifen. Ein Flächenbrand in der Region müsse verhindert werden. Auch König Abdullah II. betonte, die Menschen im Gazastreifen müssten versorgt und geschützt werden. Außerdem müsse es einen politischen Prozess mit dem Ziel einer Zweistaatenlösung geben.
    Scholz reist noch heute nach Israel, um unter anderem die Solidarität Deutschlands zum Ausdruck zu bringen. Anschließend geht es weiter nach Ägypten.
    Diese Nachricht wurde am 17.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.