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Besuch in Washington
Scholz zuversichtlich über neue US-Militärhilfen für die Ukraine

Bundeskanzler Scholz hat an den US-Kongress appelliert, den US-Militärhilfen für die Ukraine zuzustimmen.

    Scholz steht vor einem Mikrofon. Er trägt einen Anzug und eine schwarze Krawatte. Er gestikuliert mit beiden Händen.
    Bundeskanzler Scholz bei einem Pressestatement vor dem Treffen mit US-Präsident Biden im Weißen Haus (Michael Kappeler / dpa / Michael Kappeler)
    Scholz sagte vor einem Treffen mit US-Präsident Biden in Washington, es gehe um eine klare Botschaft an den russischen Präsidenten Putin und um tatkräftige Hilfe für die Ukraine. Europa könne einen großen Beitrag leisten. Aber ohne die Vereinigten Staaten sei die Situation für die Ukraine sehr schwierig. Es sei ein Zeichen der Zuversicht, dass der US-Senat jetzt den Weg für eine weitere Abstimmung frei gemacht habe. - Biden versucht seit Monaten, Militärhilfen im Wert von rund 60 Milliarden Dollar für Kiew durch den Kongress zu bringen. Die Republikaner blockieren das Paket. 
    Die USA und Deutschland sind die wichtigsten Waffenlieferanten der Ukraine. Scholz beziffert den Wert der von Deutschland gelieferten und zugesagten Rüstungsgüter auf mehr als 30 Milliarden Euro.
    Der Bundeskanzler äußerte sich in Washington auch zu einem Interview Putins mit dem US-Moderator Tucker Carlson. Putin erzähle darin eine völlig absurde Geschichte über die Ursachen des Ukraine-Krieges, so Scholz.
    Diese Nachricht wurde am 09.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.