
Das Team hat in den privaten Schlafzimmern von 75 jungen, gesunden Testpersonen Lautsprecher angebracht. Die spielten nachts Straßenverkehrsgeräusche ab - in ähnlicher Lautstärke, wie sie eine stark befahrene Straße bei geöffnetem Fenster verursachen würde. Das ergab: Bei jedem vorbeifahrenden Auto schlug das Herz schneller. Auch die Blutgefäße hatten sich schon nach einer Nacht mit Lärm verändert: Sie waren weniger elastisch und ließen weniger Blut durch, laut den Forschenden eine typische Stressreaktion des Körpers. Im Blut der Testpersonen gab es mehr Hinweise auf Entzündungen.
Die Forschenden fordern mehr Lärmschutzmaßnahmen, vor allem in Städten. Damit könnte man langfristig erreichen, dass es weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle gibt.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
