
Dem 31-Jährigen wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen, wie Justizminister Blanche mitteilte. Dem Angeklagten droht eine lebenslange Haftstrafe. Der Mann war am Rande des traditionellen Korrespondenten-Dinners in der Hauptstadt durch die Sicherheitsschleuse gestürmt und anschließend gestoppt worden. Dabei war er nach Behördenangaben bewaffnet. US-Medien zufolge soll der Mann in einem Schreiben angekündigt haben, mehrere Regierungsvertreter ins Visier nehmen zu wollen.
Der Politikwissenschafter Janes von der Stiftung German Marshall Fund sagte im Deutschlandfunk, er rechne mit einer Aufarbeitung der Sicherheitsvorkehrungen bei dem Dinner. Es sei beispielsweise ungewöhnlich gewesen, dass Präsident, Vizepräsident und fast alle Kabinettsmitglieder zusammen auf einer Veranstaltung gewesen seien.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
