
NDR und Süddeutsche Zeitung berichten darüber und sprechen von einer "Schattendatenbank". Es geht um frühere Kredite und Kreditkarten, Pfändungen und Privatinsolvenzen oder auch um längst beglichene Schulden.
Die Betroffenen hätten bislang angenommen, dass diese Daten längst gelöscht seien. Denn bei Anfragen von Verbrauchern über ihr Konto bei der Schufa gebe es keinen Hinweis auf diese Speicherung.
Der zuständige Hessische Landesdatenschutzbeauftragte beschäftigt sich mit der Angelegenheit und erklärte, das Verfahren sei noch nicht abgeschlossen. Die Schufa selbst betonte, das Vorgehen sei rechtens und diene unter anderem Testzwecken.
Schufa ist die Abkürzung für "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung". Das private Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden verdient sein Geld mit Informationen zur Kreditwürdigkeit für Kreditinstitute und Handelsunternehmen.
Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
