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StartseiteHintergrundSchuften für preiswerte Mode09.01.2006

Schuften für preiswerte Mode

Textilarbeiterinnen in Bangladesch

Fertigtextilien sind das wichtigste Exportgut von Bangladesch. In mehr als 4000 Kleiderfabriken arbeiten fast zwei Millionen Menschen, 85 Prozent davon sind Frauen. Von ihren geschickten Händen und den niedrigen Löhnen profitieren viele europäische Unternehmen. Sie versichern ihren Kunden, dass in den Fabriken gewisse soziale Standards eingehalten werden. Doch die Realität sieht anders aus.

Von Christian Brüser

Keine Seltenheit: Näherinnen arbeiten über 80 Stunden in der Woche. (AP Archiv)
Keine Seltenheit: Näherinnen arbeiten über 80 Stunden in der Woche. (AP Archiv)

Der Klang von Bangladeschs Hauptstadt Dhaka ist unverwechselbar. 350.000 Fahrradrikschas begleiten mit ihrem Klingeln die Rufe des Muezzins und das Hupen der Busse. Dhaka so sagt man, sei die Stadt der Fahrradrikschas und der Moscheen.

Wenn man auf einer Rikscha durch Dhaka fährt, kann man sie nicht übersehen: Junge Frauen in bunter Kleidung, die morgens, mittags und spät am Abend in Gruppen durch die Stadt marschieren. Es sind die garment girls, die Näherinnen der Textilfabriken. Sabina arbeitet seit einigen Jahren als Näherin bei Giant Garments.

"Sabina, Näherin bei Giant Garments:
Ich beginne morgens um acht Uhr und arbeite den ganzen Tag. Die reguläre Arbeitszeit endet um halb Fünf. Doch wir müssen fast immer noch Überstunden machen und arbeiten bis halb sieben, halb neun oder sogar bis halb elf. Oft arbeiten wir auch an unserem freien Tag, dem Freitag. Man zahlt uns dafür acht Stunden, selbst wenn wir neun oder zehn Stunden schuften. Manchmal müssen wir auch nachts arbeiten, das geht dann bis drei Uhr morgens. Wir schlafen anschließend in der Fabrik und gehen heim, wenn es hell wird. Das kommt im Monat vier oder fünf Mal vor."

Die T-Shirts, Hemden oder Hosen, die Sabina näht, landen in den Verkaufsregalen Europas oder der USA. Fertigtextilien sind das wichtigste Exportgut von Bangladesch. Sie bilden drei Viertel aller Ausfuhren. In mehr als 4.000 Kleiderfabriken arbeiten fast zwei Millionen Menschen, 85 Prozent davon sind Frauen.

Von ihren geschickten Händen und den niedrigen Löhnen in Bangladesch profitieren zahlreiche europäische Unternehmen, z.B. Karstadt/Quelle, ZARA, H&M oder Tchibo.

Diese Unternehmen haben Verhaltenskodizes, die den Kunden in Europa zeigen sollen, bei der Produktion würden gewisse soziale Standards eingehalten. So heißt es beispielsweise im Verhaltenskodex von Tchibo:

"Die Arbeitszeiten dürfen die gesetzlichen Höchstgrenzen nicht überschreiten."

Die maximal erlaubte Arbeitszeit beträgt in Bangladesch 60 Stunden. Doch die Näherinnen von Fabriken, die unter anderem für Tchibo produzieren, berichten von viel längeren Arbeitszeiten. 80-90 Wochenstunden seien keine Seltenheit.

Die Unternehmer, so sagen sie, hätten sogar einen Weg gefunden, ihre Arbeitskraft zum Nulltarif auszubeuten. Sie geben ihnen Zielvorgaben. In einer Stunde müssen sie z.B. 120 Nähte schaffen.

"Näherin bei Basic Apparels:
Ich beginne morgens um acht und arbeite bis sieben Uhr abends. Wenn ich die Zielvorgabe in dieser Zeit nicht schaffe, muss ich noch zwei oder drei Stunden länger bleiben. Doch dafür bekomme ich nichts extra bezahlt."

"Kein Arbeitnehmer darf einer physischen oder psychischen Bestrafung ausgesetzt und in seiner Menschenwürde verletzt werden."

Heißt es im Tchibo-Verhaltenskodex. Doch genau davon berichten Arbeiterinnen des Tchibo-Zulieferers Basic Apparels.

"Näherin bei Basic Apparels:
Gestern habe ich einen Fehler gemacht. Erst hat man mich beschimpft, dann musste ich eine halbe Stunde auf dem Tisch stehen. Wenn man wegen Fehler mehrmals verwarnt wird, ziehen sie einem sogar den Lohn für einen ganzen Tag ab."

In einer schriftlichen Stellungnahme weist die Firmenleitung von Basic Apparels sämtliche Vorwürfe zurück. Sabina, die Näherin des Tchibo-Zulieferes Giant Garments, erklärt jedoch, dass Bestrafungen bei Fehlern in den Textilfabriken üblich sind.

"Sabina, Näherin bei Giant Garments:
Wenn ich einen Fehler mache, beschimpfen mich die Aufseher. Sie schlagen mich mit der Schere oder dem Maßstab, sie ziehen mich an den Haaren oder werfen mir die Garnrolle an den Kopf."

"Bei der Ausgestaltung unserer Handelsbeziehungen achten wir auf die Einhaltung sozialer Mindeststandards."

"Soziale Mindeststandards" - Verbraucher in Europa denken bei diesen Worten an Kranken- oder Pensionsversicherung. Doch davon können die Näherinnen in Bangladesch nur träumen. In vielen Fällen wird ihnen nicht einmal Krankenurlaub gewährt, berichtet eine Näherin von Basic Apparels.

"Näherin bei Basic Apparels:
Ich habe versucht, Krankenurlaub zu beantragen, aber ich bekam keinen. Ich musste arbeiten, obwohl ich krank war."

Laut Gesetz können Arbeiter in Bangladesch maximal 14 Krankheitstage pro Jahr nehmen, die mit der Hälfte des Lohns vergütet werden. Doch die wenigsten kennen ihre Rechte. Selbst wenn sie sie kennen, so die Näherin Halima, nützt es ihnen nichts.

"Halima, Giant Garments:
Ich weiß, dass wir 14 Tage krank sein dürfen, aber wir können dieses Recht nicht durchsetzen, denn wir haben Angst, den Job zu verlieren. Sobald ich etwas sage, bin ich meinen Job los. Wenn ich einen Antrag stelle, zerreißen ihn die Manager vor meinen Augen."

Der internationale Tchibo-Konzern. mit seinen 12.000 Mitarbeitern machte letztes Jahr bei 8,3 Milliarden Euro Umsatz einen Gewinn von 767 Millionen Euro. Längst verdient der Kaffeeröster mit Töpfen und Kleidung mehr Geld als mit Kaffee

Mit seiner Eigenmarkt TCM ist Tchibo der achtgrößte Textilhändler Deutschlands. In Deutschland verfügt Tchibo über fast 900 Filialen und 45.000 Verkaufsstellen.

"Jede Woche eine neue Welt" - so lautet das Motto von Tchibo. Für die Arbeiterinnen in Bangladesch, die für Handelsketten wie Tchibo nähen, bringt jede Woche die gleiche Schufterei.

Der Soziologe Korshed Alam hat im Auftrag der deutschen clean clothes Kampagne mehrere Monate lang die Arbeitsbedingungen bei Tchibo Zulieferbetrieben recherchiert.

"Korshed Alam:
Die Näherinnen haben keinen Arbeitsvertrag, sie arbeiten extrem lange, manchmal sogar nachts. Oft bekommen sie keinen freien Tag in der Woche. Man gewährt keinen Krankheitsurlaub und wenn sie drei Mal zu spät kommen, wird ihnen ein Tag abgezogen. Bei Fehlern werden sie beschimpft, manchmal von den Vorgesetzen geschlagen. Sie klagen, dass die Überstunden nicht richtig abgerechnet und bezahlt werden. Darüber hinaus haben sie kein Recht, einer Gewerkschaft beizutreten. Das sind die wichtigsten Punkte, die ich bei den Fabriken herausgefunden habe, die für Tchibo in Bangladesch produzieren."

In einer schriftlichen Stellungnahme zu den vorgeworfenen Missständen bei den Zuliefer-Betrieben erklärt Tchibo:

"Um eine Durchsetzung unseres Verhaltenskodex zu erreichen, arbeiten wir mit einem unabhängigen und neutralen Auditierungsunternehmen zusammen."

D.h. Tchibo beauftragt ein Unternehmen, sich in den Fabriken umzusehen, ob die selbst gegebenen Sozialstandards eingehalten werden. Nach Aussage der Näherinnen sind die Berichte der Kontrollunternehmen aber häufig wertlos. Denn das Management trichtert den Frauen genau ein, was sie auf Fragen der Inspektoren zu antworten hätten.

"Näherin Basic Girls:
Die Inspektoren wählen die Arbeiterinnen, mit welchen sie sprechen wollen, nie selbst aus, das macht der Produktionsleiter. Er erklärt einem vorher ganz genau, was man auf die Fragen der Inspektoren antworten soll. Z.B. dass wir pünktlich bezahlt werden, und dass die Überstunden genau abgerechnet werden. Von den Zielvorgaben dürfen wir nichts sagen."

Arbeiternehmervertreter oder Gewerkschaften sind an den Kontrollen nicht beteiligt. Über die wirklichen Zustände in den Fabriken erfahren die Kontrolleure daher nur selten etwas.

"Sabina, Näherin bei Giant Garments:
Die Wahrheit dürfen wir nicht sagen. Wir können es uns nicht leisten, den Job zu verlieren. Wir sind arm und müssen unsere Eltern versorgen. Also lügen wir die Inspektoren an und sagen ihnen, was sie hören wollen."

Mit welchen Konsequenzen Näherinnen rechnen müssen, die sich nicht an die Spielregeln halten, zeigt das Beispiel von Rina Begum. Bis letztes Jahr hat auch sie bei der Firma Basic Apparels als Näherin gearbeitet. Als die erwartete Lohnerhöhung ausfiel, wollten die Arbeiter und Arbeiterinnen zum Haus des Eigentümers gehen, um mit ihm über mehr Lohn zu reden. Doch dazu kam es nicht. Die Polizei stoppte und verprügelte die Arbeiter. Einige wurden verletzt, fünf Frauen und vier Männer kamen für neun Tage ins Gefängnis. Eine von ihnen war Rina.

"Rina:
Als ich aus dem Gefängnis entlassen wurde, ging ich in die Basic-Fabrik und wollte wieder arbeiten. Aber man hat es mir nicht erlaubt. Sie haben mich einfach entlassen."

Bis heute hat Rina keine neue Stelle gefunden. Mit 34 Jahren zählt sie bereits zum alten Eisen. Außerdem haben sich die Manager von Basic etwas einfallen lassen, um die Störenfriede ruhig zu stellen.

"Rina:
Sie haben ein Plakat mit den Fotos von uns neun Inhaftieren gemacht und an allen Kleiderfabriken in der Nähe aufgehängt. Darauf stand, dass wir einen illegalen Streik angezettelt hätten."

Heute hält sich Rina mit kleinen Jobs über Wasser. Sie kocht für einige Männer und bekommt dafür kostenlose Mahlzeiten sowie 300 Taka im Monat, knapp vier Euro. Das reicht gerade für die Miete ihres Slumquartiers.

Die meisten Näherinnen leben in Slums. 4.500 Slums hat man in Dhaka gezählt. Rund 3,5 Millionen Menschen - ein Viertel der gesamten Stadtbevölkerung - leben in den Wellblechhütten, die man auf Bambusstelzen in den Sumpfgebieten der Stadt errichtet hat. Bessere Quartiere können sich die Textilarbeiterinnen nicht leisten. Vor elf Jahren hat man den gesetzlichen Mindestlohn für eine Näherin mit 18 Euro im Monat festgesetzt und seitdem nicht erhöht.

Rina hat kaum Aussicht, diesen tristen Lebensbedingungen zu entrinnen. Warum sie dennoch nicht zu ihrer Familie zurückkehrt, wird bei einem Besuch in ihrem Heimatdorf deutlich.

Einen halben Tag ist Rina im Bus unterwegs. Im Vorbeifahren sieht man, Bauern, die ihre Felder mit Wasserbüffeln pflügen oder junge Reispflanzen setzen.

Das Dorf wirkt idyllisch, doch zwischen Reisfeldern und üppigem Grün wohnt die Armut. Nur Dank Rinas Verdienst konnte die Familie die Hütte aus Stroh durch eine aus Wellblech ersetzen. Mit Rinas Geld konnte sie auch ein Stück Land kaufen, das nun die Mutter und den Bruder ernährt.

"Rina:
Ich kann nicht hierher zurückkehren. Was sollte ich hier tun? Wir haben nur ein kleines Stück Land. Für alle reicht es nicht zum Überleben. Von der mageren Ernte könnten wir nur wenige Monate leben. Ich werde in Dhaka bleiben."

Für die armen Familien sind die jungen Frauen eine Bürde, die sie so schnell wie möglich loswerden wollen. Wenn sie einen Arbeitsplatz als Näherin finden, gewinnen die jungen Frauen ein großes Stück Freiheit. Für die Emanzipation der Frauen hat die Texteilindustrie in Bangladesch enorme Bedeutung, so Shirin Akhter, die Leiterin einer Initiative für arbeitende Frauen.

"Shirin Akhter leitet die die NGO Karmojibi Nari:
Als Näherinnen verdienen die Frauen ihr eigenes Geld und können eigene Entscheidungen treffen. Das verändert ihr Leben. Auch der Kontakt zu männlichen Kollegen ist ungewöhnlich für unser Land. Mit der Textilindustrie hat eine stille Revolution die Gesellschaft verändert und unseren Frauen viel mehr Mitsprachemöglichkeiten verschafft."

Rote Fahnen – kämpferische Rhetorik. Mitglieder der National Garment Workers Federation demonstrieren im Zentrum von Dhaka. Die klassenkämpferische Inszenierung kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die Gewerkschaften in Bangladesch zahnlos sind. Nur ein Prozent der Arbeiterschaft ist organisiert. Die Gewerkschaften sind zersplittert und untereinander zerstritten. Dem mächtigen Verband der Textilunternehmer vermögen sich nichts entgegen zu setzen. Außerdem haben die Unternehmer selbst eine Vielzahl von Pseudo-Gewerkschaften gegründet, um den Kunden in Europa sagen zu können, bei ihnen seien Gewerkschaften erlaubt.

Die Demonstranten fordern, dass auch in den freien Wirtschaftszonen, wo für den Export produziert wird, Gewerkschaften zugelassen werden. Bisher sind Gewerkschaften dort prinzipiell verboten.

Der Leiter der National Garment Workers Federation Amin ul-Haq sieht allerdings kurzfristig wenig Chancen auf Erfolg. Denn der internationale Wettbewerb sei mit dem Auslaufen des Welttextilabkommens noch härter geworden. Bis Ende 2004 galten im Rahmen des WTO-Abkommens für jedes Land bestimmte Exportobergrenzen. Dieses Reglement schützte sowohl die europäische Textilindustrie, als auch kleinere Länder wie Kambodscha, Sri Lanka oder Bangladesch vor den übermächtigen Nachbarn Indien und China.

"Amin ul-Haq:
Nach dem Ende des Quotensystems können die Konzerne produzieren lassen, in welchem Land sie wollen. Sie bieten immer niedrigere Preise und drohen unseren Unternehmern: Wenn ihr nicht in der Lage seid, für diesen Preis zu produzieren, dann werden wir eben nicht hier in Bangladesch produzieren lassen, sondern gehen nach Vietnam, Kambodscha oder China! So werden die Preise gedrückt. Manche Fabriken übernehmen Aufträge um jeden Preis. Doch wer zahlt letzten Endes die Zeche? Natürlich die Arbeiter! Dieser Wettkampf wird auf ihren Schultern ausgetragen. Man entlässt ältere Arbeiterinnen, um junge für weniger Geld einzustellen, und man zwingt die Arbeiter, noch mehr Überstunden zu machen."

In Bangladesch beobachtet man derzeit ein "Wachsen oder Weichen". Europäische Ketten wie H&M bestellen oft mehrere Hunderttausend T-Shirts auf einmal, und die Lieferfristen werden immer kürzer. Kleine Textilbetriebe, die nicht die geforderte Quantität oder Qualität liefern können, müssen zusperren. Finanzkräftige Unternehmen hingegen expandieren. Besonders bei Produkten aus gestrickten Materialien ist Bangladesch aufgrund der extrem niedrigen Löhne international sehr konkurrenzfähig.

Das Material für T-Shirts, Sweatshirts oder Wellness-Bekleidung wird auf modernsten Maschinen vor Ort gestrickt und unmittelbar weiter verarbeitet. Bei gewebten Produkten wie Hemden etc. haben hingegen Indien und China die Nase vorn. Diese Länder können auf inländische Ausgangsmaterialien zurückgreifen, während Bangladesch das Rohmaterial erst importieren muss, was Zeit und Geld kostet.

Trotz des harten internationalen Wettbewerbs könnten laut Muzafa Haider, dem Manager von Millenium Garments, die Löhne den gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst werden. Die Forderungen der Näherinnen sind bescheiden. Mit einem Mindestlohn von 40 Euro im Monat wären sie zufrieden. Für die Kunden in Europa würde sich bei solchen Löhnen das T-Shirt oder die Hose nur um wenige Cent verteuern.

Die Verantwortung für die gegenwärtige Misere liegt für den Manager Muzafa Haider bei der Regierung von Bangladesch und bei den ausländischen Händlern.

"Muzafa Haider, Manager Millenium Garments:
Sie fordern immer die Einhaltung der Standards und der Menschenrechte, aber drücken gleichzeitig die Preise. Wie können wir da höhere Löhne zahlen? Erst wenn die Handelsketten auf einen Teil ihres Profits verzichten, wird sich in dieser Branche etwas verbessern."

Während die internationalen Firmen penibel darauf achten, dass Qualitäts- und Zeitvorgaben eingehalten werden, schenken sie der Sicherheit der Arbeiter und der Einhaltung der Sozialstandards wenig Aufmerksamkeit. Soll man als Verbraucher angesichts dieser Zustände Waren aus Bangladesch boykottieren?

Nazma Akter hat bereits mit elf Jahren selbst als Näherin in einer Textilfabrik gearbeitet und engagiert sich heute für Arbeitnehmerrechte. Sie ist gegen einen Boykott, denn dadurch würde sich die Situation der Frauen noch weiter verschlechtern.

Die einzigen, die Druck auf die Textilunternehmer ausüben können, so ihre Erfahrung, sind die Händler im Westen. Daher appelliert sie an die Verbraucher in Europa. Sie sollten ihren Einfluss auf die Händler geltend machen, und für bessere Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern eintreten.

"Nazma Akter, Leiterin der Arbeitnehmerinnenorganisation Awaz:
Ihr Konsumenten habt die Macht, Druck auf eure Händler auszuüben. Ihr habt das Glück unsere Kleidung kaufen zu können, und ihr müsst uns helfen, dieses Problem für die armen arbeitenden Frauen hier zu lösen."

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