
Um die Logistik für die Fußballspiele und die erwarteten Fanmassen bewältigen zu können, würden die Schulen vierzig Tage früher schließen als üblich, kündigte der mexikanische Gesundheitsminister Delgado an. Er verwies zudem auf die hohen Temperaturen während der Weltmeisterschaft. Die mexikanische Nationalmannschaft eröffnet das Turnier am 11. Juni mit dem Auftaktspiel gegen Südafrika.
Kritik von Elternvertretern und Arbeitgebern
Elternvertreter sowie der Arbeitgeberverband Copermex kritisierten die Ankündigung und warnten vor den Auswirkungen eines zusätzlichen Monats ohne Unterricht und schulische Betreuung. Ähnlich äußerte sich Mexikos Präsidentin Sheinbaum. Die Schulbildung dürfe nicht unter dem Turnier leiden, erklärte sie. Die Behörden überlegen nun, den ersten Schultag des neuen Schuljahres auf ein früheres Datum vorzuziehen.
In Mexiko sind während der gemeinsam mit den USA und Kanada ausgetragenen Weltmeisterschaft insgesamt 13 Spiele geplant. Das letzte ist eines der Achtelfinal-Duelle am 5. Juli im Aztekenstadion in Mexiko-City.
Diese Nachricht wurde am 09.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
