Bürgergeld-Debatte
Schulze will verpflichtende "Bürgerarbeit"

Sachsen-Anhalts designierter Ministerpräsident Schulze plädiert dafür, alle Sozialleistungsempfänger zu sogenannter Bürgerarbeit zu verpflichten.

    Reiner Haseloff (r), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, applaudiert auf dem Landesparteitag der CDU Sachsen-Anhalt Sven Schulze (l), Vorsitzender der CDU Sachsen-Anhalt.
    Übergibt Haseloff an Schulze? CDU setzt vor Wahl auf Wechsel (Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)
    Menschen, die Leistungen vom Staat bekommen, sollten eine Gegenleistung erbringen, bis hin zu gemeinnütziger Arbeit, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Diese Bürgerarbeit solle für alle gelten. Die von der Bundesregierung geplante Reform des Bürgergelds bezeichnete Schulze als unzureichend. Der derzeitige Wirtschaftsminister, der die Nachfolge des amtierenden Ministerpräsidenten Haseloff in Sachsen-Anhalt anstrebt, erklärte, der Sozialstaat koste zu viel Geld.
    Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.