
Dieser zeichne sich durch Rassismus, Besatzungspolitik und militärische Gewalt aus. Zentralratspräsident Schuster sagte, dass der Antrag in Niedersachsen mit breiter Zustimmung beschlossen worden sei, vertreibe jene Stimmen aus der Partei, die noch einen moralischen Kompass besäßen. Vielmehr biete Die Linke dem Judenhass ein Zuhause.
Auch der frühere thüringische Ministerpräsident Ramelow übte Kritik. Wer den Kampf gegen den Zionismus zum Zentrum von Parteitagen der Linken in Deutschland mache und Kraft aufwende, die innerparteiliche Debatte gegen die Existenz Israels zu richten, missbrauche das Leid der Palästinenser zum innerparteilichen Landgewinn, sagte der Bundestagsvizepräsident der Katholischen Nachrichten-Agentur.
Linke weisen Kritik zurück
Der niedersächsische Landesvorsitzende der Linken, Peters, erklärte, der Parteitag habe sich klar gegen Antisemitismus positioniert. "Für uns ist entscheidend, dass Kritik an Regierungspolitik nicht mit Antisemitismus gleichgesetzt wird", sagte Peters auf Anfrage des NDR. Es müsse legitim sein, konkrete Politik zu kritisieren und politische Entwicklungen zu diskutieren.
Diese Nachricht wurde am 18.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
