Gesundheit
Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Mädchen und Jungen zu HPV-Impfungen aufgerufen

Zum Schutz vor allem vor Gebärmutterhalskrebs hat Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach dafür geworben, Mädchen und Jungen gegen HPV impfen zu lassen. Von der angestrebten Impfquote von 90 Prozent für einen wirksamen Bevölkerungsschutz sei man noch weit entfernt. 

    Judith Gerlach (CSU), Bayerns Staatsministerin für Gesundheit, spricht in der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag.
    Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach (CSU) (Rabea Gruber / dpa / Rabea Gruber)
    Dennoch seien die Impfquoten in den vergangenen Jahren langsam gestiegen, sagte die CSU-Politikerin anlässlich des morgigen Welt-HPV-Tags. Den Angaben zufolge waren in Bayern 56 Prozent der 18-jährigen Mädchen und nur 26 Prozent der 18-jährigen Jungen vollständig gegen Humane Papillomviren geimpft. HPV können verschiedene Krebsarten auslösen, neben Gebärmutterhalskrebs auch Tumore im Mundraum oder Genitalbereich. Die Erreger werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Impfung für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.