
Die Impfquoten seien in den vergangenen Jahren zwar langsam gestiegen, sagte die CSU-Politikerin anlässlich des morgigen Welt-HPV-Tags. Von den angestrebten 90 Prozent für einen wirksamen Bevölkerungsschutz seien sie aber noch weit entfernt. Den Angaben zufolge waren in Bayern 56 Prozent der 18-jährigen Mädchen und nur 26 Prozent der 18-jährigen Jungen vollständig gegen Humane Papillomviren geimpft. HPV können verschiedene Krebsarten auslösen, neben Gebärmutterhalskrebs auch Tumore im Mundraum oder Genitalbereich. Die Erreger werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Impfung für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
