Wirtschaft
Schwache Nachfrage nach E-Autos: Stellantis schreibt 22 Milliarden Euro ab - Aktienkurs bricht ein

Der europäische Autokonzern Stellantis verzeichnet wegen der schwachen Nachfrage nach E-Autos deutliche Verluste. Wie Konzern-Chef Filosa in Amsterdam mitteilte, muss das Unternehmen rund 22 Milliarden Euro abschreiben. Man habe das Tempo der Energiewende und die Bedürfnisse der Autofahrer falsch eingeschätzt, räumte Filosa ein.

    Das elektrische Konzeptauto "Experimental" von Opel
    Zu Stellantis gehört unter anderem die Marke Opel. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)
    Stellantis werde deshalb seine Strategie ändern und wieder verstärkt auf die Produktion von Hybridfahrzeugen setzen. Ursprünglich wollte das Unternehmen bis 2030 nur noch reine Elektroautos verkaufen.
    Als Folge der Ankündigung sackte der Kurs der Stellantis-Aktie heute zeitweise um 28 Prozent ab. Zu Stellantis gehören unter anderem die Marken Opel, Alfa Romeo, Citroen, Fiat und Peugeot.
    Sie können hier einen Bericht unseres Korrespondenten hören.
    Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.