Erinnerung an Fall Pelicot
Schwede soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben - Anklage fordert 10 Jahre Haft

In Schweden hat die Staatsanwaltschaft in einem Fall, der viele Beobachter an das französische Vergewaltigungsopfer Gisèle Pelicot erinnert, zehn Jahre Haft für den Angeklagten gefordert.

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    De 62-Jährige wird vor einem Gericht in Härnösand beschuldigt, seine Ehefrau zur Prostitution mit rund 120 Männern gezwungen zu haben. Er soll seine Frau bedroht und mit Drogen und Alkohol abhängig gemacht haben. Dadurch hat er nach Überzeugung der Anklagebehörde umgerechnet rund 46.000 Euro eingenommen. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Er habe mit dem Einverständnis sener Frau gehandelt, erklärte er.
    In Frankreich hatte der Fall Gisèle Pelicot vor etwa zwei Jahren international für Entsetzen gesorgt. Sie war von ihrem Ehemann betäubt und der Vergewaltigung durch fremde Männern ausgesetzt worden. 2025 wurde sie mit dem Orden der Ehrenlegion ausgezeichnet. Ihr Mann erhielt mit 20 Jahren Haft die Höchststrafe in Frankreich.
    Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.