Israelische Botschaften
Schwedische Staatsanwaltschaft sieht Zusammenhang zwischen Vorfällen in Stockholm und Kopenhagen

Nach zwei mutmaßlich gegen die israelischen Botschaften in Schweden und in Dänemark gerichteten Vorfällen vermuten Ermittler einen Zusammenhang.

    Polizisten stehen vor der israelischen Botschaft in Stockholm nach einem mutmaßlichen Schusswechsel in der Nähe der Botschaft.
    Die schwedische Polizei im Einsatz nach den Schüssen auf die israelische Botschaft in Stockholm (Archivbild). (Anders Wiklund/TT News Agency/AP/dpa)
    Die schwedische Staatsanwältin Holmbom sagte, man könne den Vorfall in Kopenhagen mit den Ermittlungen zur Tat in Stockholm in Verbindung bringen. Weitere Einzelheiten nannte sie jedoch nicht.
    Am Dienstagabend waren zunächst Schüsse auf die israelische Botschaft in der schwedischen Hauptstadt abgegeben worden. Später kam es in der Nähe der Landesvertretung des jüdischen Staates in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen zu mehreren Explosionen. Die dänische Polizei nahm drei junge Schweden fest, zwei sitzen in Untersuchungshaft.
    Der schwedische Nachrichtendienst Säpo schließt nicht aus, dass der Iran an beiden Taten beteiligt gewesen sein könnte.
    Diese Nachricht wurde am 04.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.