Finanzen
Schwedischer und dänischer Pensionsfonds stoßen US-Anleihen ab - Finanzminister Bessent: Sorge vor Ausverkauf unbegründet

Nach einem dänischen Pensionsfonds hat auch ein schwedischer ⁠Vermögensverwalter den Verkauf von ‌US-Staatsanleihen angekündigt.

    Der Name des Pensionsfonds "Alecta" steht an einer Wand.
    Der Pensionsfonds Alecta begründete den Schritt mit der geringen Vorhersehbarkeit der US-Politik. (picture alliance/TT NYHETSBYRÅN/Claudio Bresciani)
    Der Pensionsfonds Alecta begründete den Schritt mit der geringen Vorhersehbarkeit der US-Politik. Die Bestände an US-Staatsanleihen seien deswegen seit einem Jahr mehrfach reduziert worden, sagte Investmentchef Bernengo. US-Präsident Trump ist seit Januar 2025 im Amt.
    Bereits gestern hatte der dänische Pensionsfonds AkademikerPension erklärt, bis Ende des Monats seine gesamten Bestände an US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Millionen Dollar abzustoßen. Begründet wurde dies mit den schlechten US-Staatsfinanzen. Es gebe keinen direkten Zusammenhang mit dem Streit um Grönland, betonte Investmentchef Scheide. Die Spannungen zwischen den USA und Europa hätten die "Entscheidung allerdings nicht erschwert".
    US-Finanzminister Bessent erklärte, der Schritt sei "wie Dänemark selbst irrelevant". Die dänischen Investitionen seien gering. Sorgen vor einem umfassenden Ausverkauf von US-Staatsanleihen bezeichnete er als unbegründet.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.