Venezuela
Schweigeminute für Erdbebenopfer einen Monat nach der Katastrophe

Einen Monat nach den Erdbeben in Venezuela mit tausenden Toten haben die Menschen mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht.

    Angehörige der venezolanischen Streitkräfte gehen an eingestürzten Gebäuden vorbei. Sie tragen orange Westen und Helme.
    Erdbebenschäden in Venezuela (AFP / Miguel Medina)
    In dem am stärksten betroffenen Bundesstaat La Guaira unterbrachen freiwillige Helfer und Angehörige ihren Einsatz an zerstörten Gebäuden. Auch anderswo im Erdbebengebiet sowie in der Hauptstadt Caracas erinnerten Menschen an die Opfer. 

    Zwei Erdbeben nacheinander

    Zwei Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 hatten Venezuela am 24. Juni im Abstand von nur 39 Sekunden erschüttert. Nach offiziellen Angaben kamen mehr als 5.500 Menschen ums Leben. Fast 17.000 weitere Menschen wurden verletzt. Zur Zahl der Vermissten machten die venezolanischen Behörden keine Angaben. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnte sie bei bis zu 50.000 liegen.
    Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.