Berlin
Schweitzer nimmt nach SPD-Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz nicht an Pressekonferenz der Bundespartei teil.

Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wird Ministerpräsident Schweitzer - anders als geplant - nicht an der geplanten Pressekonferenz der Bundes-SPD in Berlin teilnehmen.

    SPD-Spitzenkandidat in Rheinland Pfalz, Alexander Schweitzer, schaut betroffen in einen Raum.
    Alexander Schweitzer nimmt nach der SPD-Wahlniederlage nicht an der Pressekonferenz teil. (IMAGO / dts Nachrichtenagentur / IMAGO / dts Nachrichtenagentur)
    Ursprünglich war ein Auftritt Schweitzers mit Parteichef Klingbeil geplant. Stattdessen wollen nun Klingbeil und die Co-Vorsitzende Bas eine Stellungnahme abgeben.
    Nach der Wahlniederlage der SPD haben führende Sozialdemokraten Klingbeil und Bas verteidigt. Fraktionschef Miersch nannte eine Personaldebatte zwar notwendig, aber "nicht zielführend". Im ARD-Fernsehen sagte er, es müsse nun darum gehen, der Parteispitze den Rücken zu stärken. Ähnlich äußerte sich die stellvertretende Parteichefin und saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger. Sie sagte im Deutschlandfunk, eine Debatte müsse nicht zwingend zu dem Ergebnis kommen, dass personelle Konsequenzen an der Parteispitze nötig seien.
    Auch SPD-Generalsekretär Klüssendorf stellte sich hinter Klingbeil.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.