Öffentliche Radio- und Fernsehgesellschaft
Schweiz: Volksabstimmung über Senkung des Rundfunkbeitrags

Die Schweizer entscheiden in einer Volksabstimmung über eine Kürzung der Haushaltsabgabe für die öffentliche Radio- und Fernsehgesellschaft.

    Ein Abstimmungsplakat vom überparteilichen Komitee "Nein zur Halbierungsinitiative" wirbt dafür, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Schweiz weiterhin wie bisher zu finanzieren.
    Die Schweizer entscheiden bei einer Volksabstimmung darüber, ob die Mittel für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk deutlich gekürzt werden. (picture alliance / KEYSTONE / Andreas Becker)
    Die Initiatoren wollen die Abgabe von umgerechnet rund 370 Euro auf rund 220 Euro im Jahr senken. Unternehmen sollen vollständig davon befreit werden. Die Befürworter argumentieren mit einer Entlastung der Haushalte. Außerdem müsse in der schweizerischen Medienlandschaft mehr Raum für private Anbieter geschaffen werden.
    Die Gegner warnen vor den Folgen für die demokratische Meinungsbildung, sollten die Mittel der unabhängigen Medien gekürzt werden. Sie befürchten einen Verlust von Qualität und Vielfalt bei der Berichterstattung durch Einsparungen im Programm sowie durch Standortschließungen und Entlassungen.
    Diese Nachricht wurde am 08.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.