
Gründe dafür nannte das Außenministerium in Bern nicht. Dennoch würden die Vorbereitungen fortgeführt, um Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt moderieren zu können, hieß es. Zuvor hatte US-Vizepräsident Vance mitgeteilt, dass er nicht wie geplant in die Schweiz reist, ebenso der pakistanische Vermittler, Premierminister Sharif.
Das Abkommen mit dem Iran stößt in den USA bei den Republikanern auf offene Kritik. Moniert wird unter anderem ein 300 Milliarden Dollar schwerer Wiederaufbaufonds zugunsten der Islamischen Republik, den die USA zusammen mit regionalen Partnern auf die Beine stellen wollen. Der republikanische Abgeordnete Massie sagte etwa, 300 Milliarden Dollar seien fünfmal so viel, wie der Kongress jährlich für Straßen und Brücken in den USA ausgebe.
Diese Nachricht wurde am 19.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
