
Es erreichte nach Angaben des nationalen Instituts für Seismologie eine Stärke von 7,8. Die US-Erdbebenwarte bezifferte sie sogar mit 8,2.
Die philippinischen Behörden gaben eine Tsunami-Warnung für mehrere Küstengebiete der südlichen Provinz Sarangani aus und warnten vor bis zu drei Meter hohen Wellen. Die Bewohner wurden aufgerufen, sich umgehend in höher gelegene Gebiete zu begeben. Nach ersten Berichten örtlicher Medien gab es auch Gebäudeschäden. Über mögliche Opfer ist noch nichts bekannt. Der philippinische Präsident Marcos Jr. ordnete Hilfs- und Schutzmaßnahmen an. Auch im benachbarten Indonesien wurde für einige Landesteile eine Tsunami-Warnung ausgegeben
Die Region liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, einem Gürtel intensiver tektonischer Aktivität, in dem besonders häufig Erdbeben und Vulkanausbrüche auftreten.
Diese Nachricht wurde am 08.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
