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StartseitePISAplusCome together: Wie finden Ausbildungsbetriebe und Schulabgänger besser zusammen?14.06.2014

SchwerpunktthemaCome together: Wie finden Ausbildungsbetriebe und Schulabgänger besser zusammen?

Wenn zwei, die eigentlich zusammen gehören, nicht zueinander finden, muss das Ganze noch kein Liebesdrama sein. Solche Szenen spielen sich nämlich auch abseits der Theaterbühne auf dem weniger romantischen deutschen Ausbildungsmarkt ab. Der Klassiker: Betriebe suchen Azubis, finden aber zu wenige oder keine, weil die schulischen Leistungen der Bewerber ihrer Meinung nach zu schlecht sind.

Moderation: Regina Brinkmann

(picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)
Viele Schüler sind auf der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen. (picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)

Gleichzeitig suchen Schüler Ausbildungsstellen, finden aber keine, weil immer mehr Betriebe diese Aufgabe nicht mehr stemmen können oder wollen. So gab es immerhin für 84.000 Lehrstellen-Interessenten im vergangenen Jahr keinen Platz, obwohl viele Stellen unbesetzt blieben. Im aktuellen Bildungsbericht warnt die Bundesregierung die Wirtschaft deshalb "vor einer wenig zukunftsorientierten Ausbildungspolitik". Denn durch die geringere Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen sei der Fachkräftemangel weitgehend hausgemacht.  

PISAplus fragt: Wie könnten Betriebe und Azubis besser zueinander finden? Welche Zugeständnisse sollten Unternehmen machen, damit auch leistungsschwächere Schüler eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt bekommen? Wie könnten sie auch weniger ausbildungsreife Schulabgänger fördern und einsetzen? Welche Unterstützung brauchen kleinere Unternehmen, um dieser Aufgabe gerecht zu werden?

Gesprächsgäste sind:

  • Peter Gorzkulla-Lüdemann, Projektleitung Jugendberufsagentur Hamburg

  • Ralf Friedl, Ausbildungsleiter beim Wuppermann Bildungswerk Leverkusen 

  • Dustin Sieger, Auszubildender als Industriemechaniker u.a. beim Wuppermann   Bildungswerk 

Eine Sendung mit Hörerbeteiligung über Telefon 00800 – 44 64 44 64 oder Mail an pisaplus@deutschlandfunk.de

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