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Schwerpunktthema: Von der Qual der Wahl

Ob Bankenkrise in Zypern, Kriegsdrohungen aus Nordkorea oder Regierungskrise in Italien: Schwere, brisante oder auch gar keine Entscheidungen beherrschen aktuell die internationalen Nachrichten. Entscheiden ist politisches Alltagsgeschäft.

Von Bettina Mittelstraß | 04.04.2013

Die Bankenkrise in Zypern: Mit nervöser Spannung verfolgten nicht nur die Europäer letzte Woche die nächtlichen Verhandlungen in der Eurogruppe und die Entscheidungen des zypriotischen Parlaments. Es war eine schwierige Entscheidung, die gefällt werden musste. Friedrich Breyer, Professor für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Universität Konstanz erinnert:

"Es geht hier um die Entscheidung, ob geltende Gesetzte kurzfristig ausgesetzt oder auch verändert werden sollen, zum Beispiel die Haftung der Banken für Einlagen bis zu einer bestimmten Höhe. Da gibt es geltendes Recht. Und es geht jetzt um die Entscheidung eines Parlaments, diese Haftung zu einem Teil jedenfalls einzuschränken und da eine Steuer drauf zu erheben."

Die Steuer auf die Spareinlagen ist entschieden und noch immer ist sie das Topthema in der Eurozone. Denn die Angst aller Sparer vor den Konsequenzen dieser Entscheidung geht um - einer Entscheidung, die anders ausfiel als bisher. Nicht die Steuern zahlenden EU-Bürgern müssen für die Bankenschulden gerade stehen, sondern erstmals auch die Geldanleger, die Sparer. Für viele Zyprioten sieht es dennoch so aus, als sei die Entscheidung über ihren Kopf hinweg gefällt. Der Zorn auf die Regierenden ist entsprechend groß.

Friedrich Breyer:
"Wir müssen bedenken, dass Parlamente natürlich immer vor dem Hintergrund des Bevölkerungswillens agieren müssen. Das heißt, hier geht es um eine mehrstufige Entscheidung: Einmal um die Entscheidung des Volkes, ob es das Parlament noch will, und die Entscheidung des Parlaments, ob es seinem Volk eine bestimmte Sache zumuten kann. Und genau da setzt auch die politische Ökonomie ein: dass sie Entscheidungen von Wählern und Entscheidungen von Politikern in einem Zusammenhang betrachtet. Wähler müssen ja die Politiker legitimieren, Politiker müssen im Auftrag der Wähler handeln, aber natürlich haben sie ihre eigenen Ziele."

Friedrich Breyer forscht im Bereich der politischen Ökonomie. Ihn interessiert: Wie kann man erreichen, dass politische Entscheidungen besser im Einklang mit dem stehen, was die Bevölkerung möchte - mit ihren Präferenzen? In seinen Forschungen konzentriert sich der Konstanzer Ökonom auf sozial- und gesundheitspolitische Entscheidungen in Deutschland. Er fasst dabei ein heißes Eisen an: Es geht um Geld im Zusammenhang mit Gesundheit, Lebensqualität und Lebenslänge. Ein entscheidendes Thema in einer immer älter werdenden Gesellschaft.

Friedrich Breyer:
"Ich beschäftige mich mit Rationierung im Gesundheitswesen, also mit Entscheidungen, was im Leistungskatalog erscheint und was dort nicht erscheint, also was finanziert wird auf Kosten der Versichertengemeinschaft. Und da gibt es in anderen Ländern wie Großbritannien klare Regeln über die Wirksamkeit von neuen Behandlungsformen. Bestimmte Schwellen der Wirksamkeit müssen erreicht sein, damit etwas kollektiv finanziert wird. Und in Deutschland wird das nicht explizit diskutiert: zum Beispiel wie viel ein Arzneimittel kosten darf, wenn es das Leben eines Menschen um einen Monat verlängert. Das ist in Deutschland tabu. Aber natürlich ist die Zahlungsbereitschaft der Bürger auch für mehr Lebenszeit nicht unbegrenzt."

Wie kann man im Bereich teurer, lebensverlängernder medizinischer Möglichkeiten gerecht zwischen Nutzen und Kosten abwägen und vernünftige Entscheidungen treffen? Ist uns für unsere Gesundheit wirklich nichts zu teuer? Mit Hilfe von Umfragen versucht Breyer das sehr konkret herauszufinden. Er sucht nach der Grenze der Zahlungsbereitschaft der Bürger, indem er ihnen in einer hypothetischen Situation - man denke sich eine Welt ohne staatliche Versicherung - eine individuelle Entscheidung abverlangt.

Friedrich Breyer:
"Da werden den Leuten unterschiedliche Entscheidungssituationen vorgelegt, in denen sie Lebenszeit gewinnen können. Also eine bestimmte Krankheit, die ihre Lebensqualität einschränkt, wird durch ein Medikament behandelt. Und wie viel - wenn sie jetzt keine Versicherung hätten! - wie viel sie selber bereit wären zu zahlen, wie viel ihnen das wert ist, das versuchen wir zu erforschen, um damit eine bessere Grundlage auch für politische Entscheidungen zu schaffen."

Politische Entscheidungen, die sich direkt aus den Anliegen der Bürger ableiten - das wünschen sich alle. Aber hier scheint sich ein Graben aufzutun. Der Vorwurf, Politiker fällten zunehmend Entscheidungen "an den Bürgern vorbei" treibt Bürger zunehmend wieder auf die Straße. In Wahlzeiten dagegen werden Entscheidungen möglichst umschifft. Rational erscheinen viele solcher Entscheidungsprozesse nicht.

Katharina Holzinger:
"Die Rationalität des Politikers ist eine ganz andere. Die Rationalität des Politikers ist: werde ich wiedergewählt? Mit wem kann ich nach der nächsten Wahl zusammenarbeiten? Und "werde ich wiedergewählt" heißt eben auch: Wo stehen die Wähler? Und das ist ja im Sinne unserer Demokratie durchaus positiv, dass die Politik auf die Wähler reagiert. Vielleicht tut sie das sogar zu wenig, aber zu Wahlzeitpunkten tut sie das eben. Wenn eine Gesellschaft sich entwickelt und verändert, dann spiegelt die Politik das über diesen Rückbindemechanismus an den Wähler."

Katharina Holzinger ist Professorin am Lehrstuhl für Internationale Politik und Konfliktforschung der Universität Konstanz. Auch die Politikwissenschaftlerin legt in ihrer Forschung einen Fokus auf Entscheidungen: Wie kommen Entscheidungen im Rahmen politischer Prozesse tatsächlich zustande? Wie passiert das beim Individuum? Wie in Gruppen? Und welche Mechanismen führen dann zu kollektiven Entscheidungen?

Katharina Holzinger:
"Da gab es eigentlich schon seit den 1950er, 1960er Jahren immer zwischen der Politikwissenschaft und der Ökonomie Berührungspunkte, weil man in einer gleichen Weise eigentlich konzeptionalisiert hat, wie solche Entscheidungen ablaufen im Individuum. Man hat die Annahme, dass es rational entscheidet und hat ein bestimmten Konzept auch davon, was Rationalität bedeutet. Und dann ist eigentlich die Idee, mit Modellen vorherzusagen: Was wird bei den Entscheidungen rauskommen? Für wen ist das gut? Ist es gut für die Gesellschaft?"

Dahinter stand lange nur das Konzept des sogenannten Homo oeconomicus - dem "Wirtschaftsmensch", der als repräsentatives Modell funktioniert hat. Nach diesem Modell trifft der Mensch seine Handlungsentscheidungen stets so, dass er seinen Nutzen maximiert. Diese vereinfachte Annahme gerät spätestens seit der Finanzkrise immer mehr in die Kritik, weil spekulative Blasen damit allein nicht erkannt und nicht erklärt werden können. Die menschliche Entscheidung ist eben nicht so leicht vorhersehbar.

Katharina Holzinger:
"Die Rationalität ist eigentlich eine Leerformel, weil das bedeutet im Grunde nur: ich entscheide optimal im Hinblick auf bestimmte Ziele. Aber welches die Ziele sein können, das ist sehr, sehr offen."

In der Konstanzer Graduiertenschule "Entscheidungswissenschaften" geht es letztlich darum, eine immer komplexere Vorstellung davon zu entwickeln, wie menschliches Entscheidungsverhalten funktioniert - gerade auch im Zusammenhang mit ökonomischen Entscheidungen. Dafür werden die Fachrichtungen gebündelt, die sich mit Entscheidungen beschäftigen. Und dafür ist zum Beispiel Lisa Bruttel mit an Bord, Juniorprofessorin für Verhaltensökonomie an der Universität Konstanz:

Lisa Bruttel:
"Wir befassen uns damit, wie Menschen eben Entscheidungen treffen, wenn sie nicht rein rational und egoistisch sind, sondern durch so was wie Altruismus, soziale Präferenzen, bedingte Kooperationsbereitschaft: "Ich bin ja bereit mit anderen zu kooperieren, aber nur, wenn ich Grund habe zur Annahme, dass die auch bereit sind mit mir zu kooperieren", solche Einstellungen. Und das treibt natürlich Entscheidungen. Und das sind Entscheidungswissenschaften, und das verbindet die Verhaltensökonomie konkret damit."

Urs Fischbacher:
"Wie in physikalischen Experimenten kreieren wir künstliche Situationen. Und die ökonomischen Experimente zeichnen sich im Wesentlichen dadurch aus, dass es um Geld geht. Das heißt, wir versuchen ökonomische Situationen zu kreieren mit Geld. Eine ganz einfache Situation ist das sogenannte "Öffentliche Gut-Spiel". Das funktioniert so: Man gibt mehreren Leuten einen Geldbetrag, sagen wir einen Euro, und die können entscheiden, ob sie den Euro für sich behalten oder zum öffentlichen Gut beitragen. Alles was in dieses öffentliche Gut geht wird von uns verdoppelt und an alle aufgeteilt, ob sie jetzt beigetragen haben oder nicht. Das heißt, wenn alle beitragen, haben am Schluss alle zwei Euro, wenn niemand beiträgt, haben alle einen Euro, aber diejenige Person, die nicht beiträgt, hat immer einen Euro mehr als diejenige die beiträgt. Und das ist eine klassische Situation vom Öffentlichen Gut."

Urs Fischbacher, Professor für angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität Konstanz.
Dieses Grundexperiment kann in viele Richtungen variiert werden. Die Konstanzer Wissenschaftler untersuchen auf diese Weise auch, welche Mechanismen etwa dazu beitragen, dass Menschen eher zu den öffentlichen Gütern beitragen und ob bei ihren Entscheidungen sogenannte "soziale Präferenzen" wirksam werden.

Urs Fischbacher:
"Das heißt, dass mir die andere Person in irgendwelcher Hinsicht etwas bedeutet. Häufig spricht man dann von Altruismus, aber wir sehen es breiter. Also wir meinen damit altruistisches Verhalten, dass ich anderen helfe, weil ich mir zum Beispiel das Wohlergehen anderer eine Rolle spielt, aber auch, weil ich soziale Normen einhalte, weil es von mir erwartet wird, das zu tun. Aber es gibt auch anderen Formen von sozialen Präferenzen, was wir als Reziprozität bezeichnen: Das heißt ich bin nett zu netten Leuten - das ist keine unbedingte Entscheidung, sondern nur eine bedingte - aber auch bereit bin, andere zu bestrafen, die sich fies verhalten haben. Und dann auch unfreundliches Verhalten wie Neid und ähnliche Phänomene. Das sind alles Verhalten, die wir jetzt unter dem Begriff "Soziale Präferenzen" zusammenfassen würden."

Das individuelle Entscheidungsverhalten besser zu verstehen ist das eine. Katharina Holzinger aber interessiert sich darauf aufbauend für die nächste Stufe: die Entscheidungen einer Gruppe.

Katharina Holzinger:
"Wie aggregieren sich solche Entscheidungen in der Gesellschaft? Und da gibt es eben verschiedene Mechanismen: Markt ist ein Mechanismus. Und wenn die Individuen jetzt zum Beispiel - was wir in Deutschland auch sehr stark tun - versuchen nachhaltiger zu leben und umweltbewusster Produkte einzukaufen, Bioprodukte einkaufen und so weiter, dann hat das natürlich auch über den Markt seine Effekte. Dann hat es aber auch andere Aggregationsmechanismen, und davon ist einer: die Wahlen. Die Wahlen fassen gewissermaßen diese ganzen Mikroprozesse wieder zusammen. Individuen kommen zu anderen Überzeugungen, und dann treffen sie vielleicht auch eine andere Wahlentscheidung, wählen dann sehr viel stärker "Grün", was so im Laufe der letzten 30 Jahre in Deutschland ja passiert ist."

Eine Entscheidung wie der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland verdichtet sich nur langsam von vielen individuellen Entscheidungen über Wahlen zu einer politischen Entscheidung, sagt die Politikwissenschaftlerin. 30 Jahre Antiatomkraftbewegung gehen ihr in Deutschland voraus, befördert von Ereignissen wie den Reaktorunglücken von Tschernobyl und Fukushima. Für kollektive Entscheidungen auf internationaler Ebene gelten andere langwierige Mechanismen.

Katharina Holzinger:
"Das ist wieder ein anderer Aggregationsmechanismus, nämlich der des Verhandelns, also: Man muss sich zusammensetzen, man muss reden, man muss zu einer Einigung finden. Und das ist eben auch ein Mechanismus der Entscheidungsfindung, der ist nicht ganz einfach, weil Verhandeln in der Regel auch immer heißt: Es ist ein konsensuales System, wir brauchen die Zustimmung aller. Und so ähnlich haben wir es eben im internationalen System. Wir brauchen heute im internationalen System nicht mehr überall die Zustimmung Aller. Also die EU geht sehr stark zu Mehrheitsentscheidungen ist sie übergegangen, jetzt im Feld der Umweltpolitik wird fast nur noch mit Mehrheit der Regierungen entschieden."

Wie kommt es über Verhandlungen schließlich zu Entscheidungen? Das untersucht auch Katharina Holzinger ähnlich wie Urs Fischbacher oder Lisa Bruttel im Experiment mit Probanden:

Katharina Holzinger:
"Wir machen dann Verhandlungsrollenspiele. Wir lassen zwei Personen miteinander verhandeln, drei Personen, vier Personen und versuchen dann ein Problem zu spiegeln und in einem Projekt zusammen mit Sprachwissenschaftlern und Informatikern untersuchen wir dann wirklich die sprachliche Ebene des Verhandelns und die Fragen: Wie kommen die zu einer Einigung, wenn sie auch gegen ihre eigenen Interessen ist? Wie sind sie dann bereit, einen Kompromiss zu schließen, obwohl sie eventuell, wenn sie die Verhandlungsrunde verlassen, auch wieder dagegen agieren könnten? Tun sie das? Bleiben sie bei dem, was sie entschieden haben gemeinsam? Oder weichen sie dann hinterher ab? Die Chance geben wir ihnen nämlich auch. Solche Tests machen wir dann."

Verstehen wollen die Wissenschaftler auch, wie gemeinsame Entscheidungen auf internationaler Ebene möglichst verbindlich und verlässlich sein können.

Katharina Holzinger:
"Eine gemeinsame Entscheidung per Verhandlung ist meistens eine Entscheidung, die kann dann nachher wieder aufgekündigt werden, wenn sie nicht rechtlich abgesichert ist und wenn es nicht irgendeine Instanz gibt, die dann das noch mal absichert. Und das ist die Situation, die wir im internationalen System haben: Eine Regierung kann einen Vertrag unterschreiben, ein Parlament kann es ratifizieren, aber wenn man sich dann nicht daran hält und die Menschenrechte eben doch nicht in seinem eigenen Land so nicht befolgt, dann gibt es keine Instanz, die einen wirklich dafür bestrafen könnte, also man ist auf die Freiwilligkeit, sich an die gemeinsame Entscheidung dauerhaft zu halten auch wirklich angewiesen."

Von gesundheitspolitischen Entscheidungen, über persönliche ökonomische Entscheidungen bis hin zu gemeinsamen Entscheidungen von Staaten - wer in der Graduiertenschule "Entscheidungswissenschaften" seine Doktorarbeit schreibt, wird mit sehr unterschiedlichen grundlegenden Entscheidungsprozessen konfrontiert. Auch um bildungspolitische Entscheidungen geht es hier. Thomas Götz hat an der Universität Konstanz die Professur für Empirische Bildungsforschung und bietet ebenfalls Lehrveranstaltungen in der Graduiertenschule an:

Thomas Götz:
"Wenn es zum Beispiel um Schulformen geht, dann wollen wir einen Beitrag leisten: Brauchen wir beispielsweise ein dreigliedriges, zweigliedriges Schulsystem? Das muss vonseiten der Politik entschieden werden. Und wir wollen natürlich vonseiten der Bildungsforschung entsprechende empirische Evidenz liefern, welche Schulart denn letztlich besser ist. Ganz entscheidend ist auch in der Bildungsforschung der Übertritt - also Übertrittsentscheidungen: Gehen Schülerinnen und Schüler aufs Gymnasium oder doch auf die Realschule oder Hauptschule? Auch Berufsentscheidungen: Warum entscheiden sich bestimmte Schülerinnen und Schüler für zum Beispiel technische Berufe, andere für nicht technische Berufe?"

Bildungspolitische Entscheidungen stellen wichtige Weichen, die Doktoranden aus aller Welt interessieren - so wie die Finanz- und Schuldenkrise. Nicht zuletzt entstehen hier auch aktuelle Forschungsarbeiten zur Frage: Was hat die Entscheidung für eine strenge Sparpolitik für Konsequenzen? Leo Kaas, Professor für Wirtschaftstheorie und Leiter der Graduiertenschule:

Leo Kaas:
"Ein Doktorand, der jetzt schon ein bisschen weiter ist, der befasst sich mit Staatsschuldenkrisen und wie sich zum Beispiel solche Sparpakete, die man Staaten in Schuldenkrisen auferlegt, auswirken können: Dass die Wirkungen haben können, die kontraproduktiv sind auf die Lösung der Schuldenkrise. Das ist ein klassisches Thema, das ist eigentlich an der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Politikwissenschaft angesiedelt ist. Und gerade solche Themen wollen wir fördern in der Graduiertenschule."

Und wie kommt man in einer Drucksituation wie in Zypern zu tragfähigen Entscheidungen?

Leo Kaas:
"Das ist ein Thema, das sehr schön die Psychologie und die Politikwissenschaft verbindet. Da geht es ja auch darum, dass man in der Psychologie ja sehr schön untersucht hat, wie Entscheidungen unter Zeitdruck sich unterscheiden von Entscheidungen, wo man länger Zeit hat. Und wie sich das in der Politikwissenschaft auswirkt, das ist auch ein spannenden Thema, das man hier mit verschiedenen Methoden auch untersuchen kann."