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Schwesig führt SPD in Mecklenburg-Vorpommern in die Wahl im Herbst - weitere Landesparteitage wählen Spitzenkandidaten

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig, ist zur Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahl im September gewählt worden.

    Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und SPD-Landesvorsitzende, bei einem Parteitag in Wismar
    Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und SPD-Landesvorsitzende, beim Parteitag in Wismar (picture alliance / Jens Büttner)
    Bei einem Parteitag in Wismar erhielt sie 98,9 Prozent der Stimmen. In einer Rede erklärte Schwesig, im Herbst gehe es um eine Richtungsentscheidung. Es drohe eine Alleinherrschaft der AfD, die das Land spalten und Extremisten an die Macht lassen wolle. Derzeit führt Schwesig eine Landesregierung aus SPD und Linken.
    In Sachsen-Anhalt hielt die mitregierende CDU einen Landesparteitag ab. In Dessau-Roßlau beschlossen die Delegierten das Programm für die Wahl im September.
    Auch in zwei westdeutschen Bundesländern wurden Spitzenkandidaten für die nächsten Landtagswahlen gekürt: Die nordrhein-westfälische SPD wählte in Düsseldorf ihren Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Ott, auf den ersten Listenplatz. In Schleswig-Holstein geht die FDP mit Landeschef Vogt ins Rennen. Er wurde auf einem Parteitag in Neumünster gewählt. In den beiden Ländern finden die Landtagswahlen im kommenden Frühjahr statt.
    Diese Nachricht wurde am 13.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.