
Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig, sagte, die CDU sei nicht klug beraten, wenn sie ständig verkünde, dass die Menschen in Deutschland nicht genug arbeiteten. Es gebe unterschiedliche Gründe dafür, dass in Teilzeit gearbeitet werde. Der Staat sollte nicht zwischen guten und schlechten Gründen unterscheiden, sondern stattdessen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Pflege und Beruf verbessern.
Der Wirtschaftsflügel der CDU plädiert dafür, den Rechtsanspruch auf Teilzeit zu reformieren. Er soll in Zukunft nicht mehr unbegründet gelten, sondern nur noch in besonderen Fällen - etwa für die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und Weiterbildungen. Begründet wird der Vorstoß unter anderem mit dem Fachkräftemangel.
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





