Rentendebatte
Schwesig (SPD) lehnt längere Lebensarbeitszeit ab

In der aktuellen Rentendebatte hat die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig, Forderungen nach einer längeren Lebensarbeitszeit zurückgewiesen.

    Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, im Gespräch bei ihrer Sommertour.
    Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, SPD (Jens Büttner /dpa)
    Ein solcher Schritt wäre gefährlich und völlig unrealistisch für viele Menschen, die hart arbeiteten, sagte die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Es sei jetzt schon in vielen Berufen schwierig, das reguläre Rentenalter von 67 Jahren zu erreichen. Wichtig sei es dagegen, Menschen zu unterstützen, die länger arbeiten wollten, betonte Schwesig.
    Mehrere Unionspolitiker, darunter Bundeswirtschaftsministerin Reiche von der CDU, hatten sich zuletzt für eine längere Lebensarbeitszeit ausgesprochen. Das Bundeskabinett hatte in der vergangenen Woche beschlossen, das Rentenniveau von 48 Prozent bis 2031 festzuschreiben.
    Diese Nachricht wurde am 12.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.