Marathon-Weltrekord
Sebastian Sawe plädiert für sauberen Sport

Marathon-Weltrekordler Sabastian Sawe hat für einen sauberen Sport ohne Dopingmittel plädiert. In seiner Heimat Kenia sei Doping ein Krebsgeschwür geworden.

    Sabastian Sawe hält seinen Sportschuh mit dem Marathon-Rekordwert in der Hand.
    Auch Pressekommentare im Ausland widmen sich dem Rekord von Sabastian Sawe. (IMAGO / Stephen Lock / i-Images)
    Sawe sagte, er und sein Team hätten daher entschieden, ein strenges Dopingkontrollprogramm einzuführen, um keine Zweifel an seinen Leistungen aufkommen zu lassen. Er habe zeigen wollen, dass man schnell und sauber laufen könne, vor allem vor dem Hintergrund mehrerer positiver Dopingfälle von Athletinnen und Athleten aus seiner Heimat.
    Sabastian Sawe hatte gestern in London einen Marathon-Weltrekord aufgestellt. Er lief die Strecke als erster bei einem offiziellen Wettkampf in einer Zeit von weniger als zwei Stunden und sorgte damit weltweit für Aufsehen.
    Sawe war 65 Sekunden schneller als der bisherige Weltrekord seines Landsmanns Kelvin Kiptum, den dieser 2023 in Chicago in 2:00:35 Stunden aufgestellt hatte.
    Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.