Geschichte
SED-Opferbeauftragte Zupke warnt vor Verklärung der DDR

Die wiedergewählte SED-Opferbeauftragte Zupke hat vor einer Verklärung der DDR gewarnt. Zupke sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, aus Umfragen wisse man, dass mehr als die Hälfte der Menschen in Ostdeutschland unzufrieden sei und glaube, nicht in einer Demokratie zu leben.

    Berlin: Evelyn Zupke, SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag, gibt eine Pressekonferenz zu 35 Jahre Deutsche Einheit: Bilanz der SED-Opferbeauftragten im Haus der Bundespressekonferenz.
    Evelyn Zupke (Archivbild) (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    Sie sehe es deshalb als Teil ihrer Aufgabe an, den Unterschied zur SED-Diktatur damals aufzuzeigen. Zupke betonte, die Deutschen lebten in einer Demokratie, trotz aller Probleme, über die man sprechen müsse.
    Die frühere DDR-Oppositionelle war gestern vom Bundestag für eine zweite Amtszeit als Beauftragte für die Opfer der SED-Diktatur gewählt worden. Sie hat das Amt seit dem Jahr 2021 inne.
    Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.