
Wie das zuständige Landesamt in Oldenburg mitteilte, wurden zwischen den Mündungen von Ems und Elbe mehr als 8.900 Tiere gezählt. Das sind knapp 200 Seehunde mehr als im vergangenen Jahr. Die Tiere machten einen vitalen Einddruck, und es gebe keine Hinweise auf Viruserkrankungen wie etwa die Seehundstaupe oder die Vogelgrippe, hieß es. Der Bestand sei ein wichtiger Bioindikator für den einzigartigen Lebensraum Wattenmeer. Die Anzahl der Tiere und ihr Gesundheitszustand ließen Rückschlüsse auf Wasserqualität und Fischbestand zu, so das Landesamt.
Diese Nachricht wurde am 31.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
