Freitag, 12. August 2022

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Seelische Gesundheit
Traurigkeit und Trauer in Zeiten von Corona

Auch in diesen Zeiten sterben Menschen. Anders als sonst aber finden Trauerfeiern und Beerdigungen nur im aller kleinsten Kreise statt. Neue Formen, Mitgefühl auszudrücken, müssen gefunden werden. Und die Trauer selbst kann sich in ungewohnten Zeiten ungewohnt anfühlen.

Am Mikrofon: Martin Winkelheide | 07.04.2020

Eine Frau zündet in Hamburg auf einem Friedhof eine Kerze an.
Kontaktverbote in Corona-Zeiten machen auch den Umgang mit der Trauer schwieriger. (dpa / picture alliance / Christin Klose )
Auch der Verlust des Lebens, wie wir es vorher kannten, löst bei vielen Menschen ein Gefühl der Traurigkeit aus. Angehörige können nicht mehr besucht werden. Da ist die Sorge um die eigene Gesundheit und die seiner Lieben. Und da sind die Bilder vom Leid auch aus anderen Ländern, die schwer zu ertragen sind. Wie umgehen mit der Traurigkeit? Was können wir selber tun, um das Gefühl zu haben, der Situation nicht ausgeliefert zu sein, sondern das Leben weiter zu gestalten?
Gesprächsgäste:
  • Prof. Dr. Rita Rosner, Leiterin der Klinischen und Biologischen Psychologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • Prof. Dr. Christine Graf, Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft, Deutsche Sporthochschule Köln
Aktuelle Informationen aus der Medizin:
  • Corona: Deutschland nimmt an der Solidarity-Studie der Welt-Gesundheits-Organisation, WHO, teil - Interview mit Prof. Bernd Mühlbauer, Direktor des Institutes für Klinische Pharmakologie, Klinikum Bremen-Mitte
  • Corona: Eine Datenbank für freie Plätze auf Intensivstationen - Kollegengespräch mit Christina Sartori