
Auf dem Weg führte die Rennstrecke durch das anspruchsvolle Seegebiet rund um Cape Cod. Die deutsche Mannschaft ließ dabei die Segler "Eagle" aus den USA, "Sagres" aus Portugal und "Mircea" aus Rumänien hinter sich. Dabei handelt es sich um baugleiche Schwesterschiffe der "Gorch Fock". Sie alle waren anlässlich der Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten in New York.
Anfang April war die "Gorch Fock" von ihrem Heimathafen Kiel aus über den Atlantik Richtung US-Küste gesegelt. Sie wird Mitte September in Deutschland zurückerwartet.
Crew verteidigt Titel nach 50 Jahren
Vor rund 50 Jahren hatte es die Wettfahrt schon einmal gegeben, damals von den Bermudas nach Newport (Rhode Island) - zum 200-jährigen Jubiläum der USA. Auch da siegte die deutsche Mannschaft. Das fünfte damals teilnehmende Schiff, die "Gorch Fock 1", ist heute nicht mehr aktiv unterwegs. Es liegt als Museumsschiff im Hafen von Stralsund. 1958 wurde die neue ”Gorch Fock” gebaut.
Das Segelschulschiff der Marine wurde von Ende 2015 bis 2021 komplett restauriert. Die Arbeiten wurden jedoch deutlich teurer als die geplanten zehn Millionen Euro - am Ende lagen die Kosten bei 135 Millionen Euro. Seit Oktober 2021 ist die ”Gorch Fock” zurück in Kiel. An Bord bildet die Bundeswehr unter anderem Marineoffizieranwärter aus.
Gorch Fock – Skandalschiff auf dem Trockenen
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
