
Die Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus, Wicker und Rogers, zeigten sich - Zitat - "sehr besorgt über die Entscheidung, eine US-Brigade aus Deutschland abzuziehen". Jede wesentliche Änderung der Truppenpräsenz in Europa müsse mit dem Kongress und mit den Verbündeten der USA abgestimmt werden, erklärten die republikanischen Politiker. Eine voreilige Reduzierung amerikanischer Truppen in Europa könne die Abschreckung untergraben und ein falsches Signal an den russischen Präsidenten Putin senden.
Die NATO betonte in Brüssel, der Teilabzug werde die Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit in Europa nicht schwächen. Allerdings müsse Europa mehr Verantwortung für die gemeinsame Sicherheit übernehmen. Ähnlich äußerte sich auch Bundesverteidigungsminister Pistorius. Der SPD-Politiker sagte in Berlin, Deutschland sei auf einem guten Weg zu mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit. Der Teilabzug der US-Truppen sei erwartbar gewesen.
Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
